Experten aus aller Welt kamen zur Konferenz am Chiemsee

 

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Konferenz am Chiemsee: Forschung für Seltene Erkrankungen und personalisierte Medizin

Forschung für die Seltenen: Am 20. und 21. Oktober kamen Experten aus aller Welt auf Herrenchiemsee zusammen, um die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der seltenen Erkrankungen zu stärken. Am ersten Tag stand das neu gegründete DAAD-Netzwerk "Reserach for Rare Diseases and Personalised Medicine" im Zentrum: Mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) hat die Care-for-Rare Foundation ein internationales Austauschprogramm initiiert, bei dem Nachwuchswissenschaftler aus den Partnerinstitutionen in Boston, Toronto, Tel Aviv, Kayseri, Isfahan, Bangkok und München Stipendien für Forschungsaufenthalte in den anderen Ländern erhalten. Das Netzwerk sorgt für eine verstärkte Vernetzung im Bereich der seltenen Erkrankung und ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einer personalisierten Medizin. Auf der Konferenz in Herrenchiemsee fiel der offizielle Startschuss für das Programm, das auf vier Jahre angelegt ist.

Kinder mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen standen am zweiten Tag im Fokus der Tagung. Experten referierten über neueste Forschungserkenntnisse zu VEO-IBD (Very Early Onset Inflammatory Bowel Diseases) und diskutierten neue Wege der Therapie. Neben Dr. Daniel Kotlarz vom Dr. von Haunerschen Kinderspital stellten verschiedene Arbeitsgruppen um Scott Snapper vom Boston Children’s Hospital, Aleixo Muise vom Hospital for Sick Children in Toronto sowie Josef Penninger vom IMBA Wien ihre Forschungsprojekte vor. Daniel Sprockett von der Stanford University, Rob Vries vom Hubrecht Institute, Judy Cho von der Icahn School of Medicine at Mount Sinai und Holm Uhlig von der University of Oxford präsentierten in einer weiteren Session ihre neuesten Forschungsergebnisse.
In Deutschland sind etwa 320.000 Menschen von den häufigsten chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa betroffen.

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Maria Madrigal Montero

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